Unser Förderkonzept - Auszug

Leitziel: Wir fördern und fordern individuelle Fähigkeiten und besondere Begabungen unserer Kinder.

Leitsätze
• Wir unterstützen unsere Kinder entsprechend ihrer Stärken und Schwächen.
• Wir helfen unseren Kindern, ihre individuellen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen, damit sie lernen, mit ihren Stärken
   und Schwächen umzugehen.
• Wir schaffen unseren Kindern Begegnungen mit fremden Sprachen.
• Wir unterstützen unsere Kinder in der Entwicklung ihrer naturwissenschaftlichen, technischen, musischen und
   sportlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten.


Leitziel: Wir arbeiten mit den örtlichen Kindertagesstätten zusammen, um die Voraussetzungen für einen gelingenden Übergang in die Schule zu schaffen.

Leitsätze:
• Alle Vorschulkinder nehmen einmal vor ihrer Einschulung an zwei Stunden Schnupperunterricht teil.
• In halbjährlichen Treffen mit den Mitarbeiterinnen der örtlichen Kindertagesstätten wird der fließende Übergang in die
  Schule gestaltet.

Leitziel: Kompetenzstärkender Unterricht >> Wir gestalten einen lebendigen, individuellen und kompetenzstärkenden Unterricht

Leitsätze:
• Wir bestimmen regelmäßig den aktuellen Leistungsstand, um sie entsprechend zu fördern.
• Wir fördern auf differenziertem Niveau die Kompetenzen in allen Lernbereichen.

Ist-Stand
1. Schulanfang

• Vorschulische Diagnostik im Anschluss an die Schulanmeldung: Durchführung eines Schuleingangsparcours in Kooperation
   mit den Kindertageseinrichtungen mit dem Ziel der präventiven Förderung bei Entwicklungsverzögerungen,
   Verhaltensauffälligkeiten, etc. durch Eltern und/oder Kindertageseinrichtungen
• Kooperation mit den Kindertageseinrichtungen, Gespräche mit den Erzieherinnen bei Auffälligkeiten auf der Grundlage
   der Entwicklungsberichte
• Überprüfung des Entwicklungsstandes zur Feststellung eventuellen sonderpädagogischen Förderbedarfs und Planung
   präventiver Fördermaßnahmen in der Schuleingangsphase
• Klassenbildung auf der Grundlage der vorhandenen Daten
• Beobachtung der Lern- und Leistungsentwicklung in den ersten Schulwochen mit dem Ziel der umfassenden individuellen
   Förderung
• „Hören, Lauschen, Lernen“ > Vorbereitung auf den Schriftspracherwerb
• Gestaltung eines ruhigen, möglichst störungsfreien Lernumfeldes in den ersten Schulwochen (Klassenlehrerin als feste
   Bezugsperson, kaum Fachlehrerunterricht, regelmäßige Bewegungszeiten, Zusammenarbeit mit den Sonderpädagogen
   bei Förderung der basalen Fähigkeiten, Zusammenarbeit mit den Erzieherinnen der Offenen Ganztagsschule)

2. Diagnoseverfahren, Beobachtungsbögen und Förderpläne
• Führen von individuellen Beobachtungsbögen durch die Klassenlehrerin
• Feststellung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten und Dyskalkulie mit geeigneten Testverfahren (Stolperwörter-
   Lesetest, HSP, DEMAT) durch die Klassenlehrerinnen sowie den dafür zuständigen Experten (s. GVP)
• Entwicklung von individuellen Förderplänen, die den Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler entsprechen
• Zusammenführung aller Unterlagen in der „Akte Kind“ zur Gewährleistung einer durchgängigen Förderung
• Zeitgerechte und sinnvolle Verknüpfung der Lern- und Förderempfehlungen mit Beratungsangeboten und zusätzlichen
   Lerngelegenheiten ab Klasse 2 (blaue Briefe/Elternsprechtag/Förderung nach Nichtversetzung)
• SchilF „Entwicklung eines schuleigenen Förderplans“ am 26.02.2014, Moderation KT Viersen (Standort G)

3. Individuelle Förderung im Unterricht
• Unterrichtsgestaltung mit offenen Lernangeboten, die individuelles Lernen ermöglichen (Wochenplanarbeit,
   Lernwerkstatt, Freiarbeit)
• Einsatz von Materialien zur Förderung individuellen Lernens (u.a. Lernkarteien, Lesehefte, LOGICO, LÜK, Apps)
• Differenzierter Unterricht mit gezielten Lern- und Förderangeboten entsprechend den Förderplänen (individuelle
   Förderpläne, Gruppenarbeit, Lernpatenschaften)
• Organisation von Team-Teaching-Stunden zur Durchführung von gemeinschaftlich geplanter Förderung, ggf. als
   „Förderband“ für klassen- und jahrgangsübergreifende Fördermaßnahmen
• Förderunterricht in kleinen Gruppen, auch klassen- und jahrgangsübergreifend
• Einzel- und Gruppenförderung durch Mitarbeit von Eltern oder ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen auf der Grundlage des
   Förderkonzeptes (z. B. Lesemütter)
• Maßnahmen der Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler (Reflexionsgespräche, Lerntagebücher, Portfolios)

4. Hausaufgaben/Lernzeit im Rahmen der individuellen Förderung
• Einsatz von allgemeinen und individuellen Hausaufgaben-(Wochenplänen), Standort Oe
• Lernübungen, die unterschiedliche Lernfortschritte ermöglichen (u.a. Selbstlernhefte, Trainingshefte, offene Aufgaben)
   in Ergänzung zu den Hausaufgaben/der Lernzeit (LernzeitPlus)
• Durchführung der Lernzeit mit 3-facher Differenzierung der Aufgaben

5. Besondere Konzepte und Angebote zur individuellen Förderung
• Konzept „Gemeinsames Lernen“
• Leseförderkonzept
• „Antolin-Leseprogramm“, APP „Anton“, „Mathepirat“
• systematische und strukturell abgesicherte Kooperationen mit externen Beratungsangeboten (schulpsychologischer
   Dienst, Jugendamt, Arbeitsamt, Jugendhilfe)
• „Lernwerkstatt Mühlacker“ als Medium für individuelles Lernen mit dem Computer (Programme: Budenberg und
   Lernwerkstatt)
• Lernzeitkonzept
• Hausaufgabenhilfe und Lernförderung durch Lehrkräfte in der Offenen Ganztagsschule (Standort Oe)
• Regelmäßige Projektwochen/Projekttage zu unterschiedlichen Themen
• Präventionsprogramm „Bleib locker“ in Kooperation mit der TKK
• Besonders gestalteter Förderraum (beide Standorte)
• Multifunktionsraum (Standort G)
• Themenabende für Eltern

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